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Fraunhofer Gesellschaft Bayreuth

Städtebauliche Situation
Die städtebauliche Herausforderung liegt in der Aufgabenstellung, die sich abzeichnenden Veränderung des direkten Gebäudeumfeldes zu berücksichtigen, ohne zu wissen in welcher Form diese Veränderungen eintreten werden. Anhand des Masterplanes lassen sich Strukturen ableiten, die jedoch nicht verbindlich sind. Das Hauptaugenmerk wird deshalb auf die Einbindung der Wegesituation zur Universität und einer späteren Verbindung mit den im Masterplan dargestellten Gebäuden gelegt. Ziel ist es ein Gebäude zu schaffen, dass sich anfangs als Solitär und später innerhalb einer Gebäudegruppe städtebaulich einordnet.

Analyse und Leitgedanken
Die unterschiedlichen Betätigungsfelder der Fraunhofer Projektgruppe Prozessinnovation machen es erforderlich, Begriffe zu finden, welche die Arbeit des Instituts beschreiben und dabei vereinfacht das wiedergeben, was in viel komplexerer Form in dem neuen Gebäude geschehen wird. Folgende Begriffe geben dies nach unserer Auffassung sehr gut wieder und sind deshalb für die Entwicklung eines funktionierenden Baukörpers sowie dessen Grundrissorganisation und Flächenaufteilung bestimmend:

  • Innovation
  • Kommunikation
  • Produktion

Baukörper und Funktionszuordnung 

Die städtebauliche Orientierung des Gebäudes als neuer Eingang in das Areal gegenüber des Universitätsgeländes wird durch einen Versatz im Gesamtvolumen ablesbar. Das Gebäude entwickelt sich durch die vertikale Anordnung der einzelnen Funktionen in Verbindung mit dem Volumenbedarf der technischen Funktionsbereiche zu einen kompakten quaderförmigen Baukörper. 

Die Mischung aus Industrie- und Verwaltungsbau formt den Charakter des Gebäudes entscheidend. Die Fassade dieses Hybrides setzt sich daher ebenfalls aus zwei Strukturen zusammen : Glas und transparente Flächen zum einen, Metall und geschlossene Flächen zum anderen. Zusammen mit Sonnenschutzelementen, die je nach Tageszeit und Sonneneinstrahlung geschlossen oder geöffnet werden können, entsteht ein vielfältiges Fassadenbild. 

Bautechnik

Der industrielle Charakter des Gebäudes wird auch in der Konstruktion sowie in der Bauweise weiterverfolgt. Vorgesehen sind Stahlbetonfertigteile für tragende Bauteile wie Stützen, Decken und Wände. Fassaden können ebenfalls elementweise vorgefertigt werden, wodurch der Einbau von z.B. Beleuchtungselementen und Solarpaneelen vereinfacht wird und in geschütztem Umfeld erfolgen kann. Die Entwicklung eines Baukastensystemes für Fassaden und Wandelemente ist möglich und trägt zur wirtschaftlichen Optimierung des Gesamtbauvorhabens bei. Die Abtrennung der Räume im zweiten Obergeschosses erfolgt mit leichten Trennwänden, die bei Bedarf versetzt werden können.

k.a.

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