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Uni Bayreuth NW III

Städtebauliches Konzept

Der rechtwinklige Baukörper bildet durch seine Positionierung eine Raumkante hinter den nach Nord- Osten orientierten Freifläche des bestehenden, länglich orientierten FAN Gebäudes. Dieser neu entstandene Platz definiert einen Endpunkt auf der Bezugsachse des zentralen Campusplatzes. Von diesem „Sammler und Verteiler“ aus erschließen sich die bestehenden Gebäude der FAN und der Neubau sowie die angrenzenden Parkplätze im Norden und Nord-Osten.

Fassade/ Energiekonzept

Der Grundgedanke für die Fassadengestaltung beruht auf der ursprünglichen Geländesituation. Das Gelände steigt nach Westen an und wird durch Bäume und Sträucher auf der Anhöhe begrenzt. Diese grüne Begrenzung spiegelt sich in der Fassadengestaltung des Gebäudes wieder und schafft einen visuellen Übergang zu der noch vorhandenen Vegetation westlich des Baufeldes.

Das Gebäude selbst ist als gedämmter Massivbau geplant. Der größte Teil der Fassade wird mit vertikalen steuerbaren Metalllamellen als Sonnen- und Blendschutz verkleidet. Bei den Fassadenbereichen vor denen ein Fluchtbalkon angeordnet ist, werden die Lamellen mit entsprechend großem Abstand montiert.

Eine energetische Optimierung des Gebäudes wird durch diese Punkte sichergestellt:

Kompaktheit des Baukörpers
Durch die Kompaktheit des Baukörpers können die Hüllflächen reduziert werden und entsprechend geringer ist der Wärmebedarf des Gebäudes.

Baulicher Wärmeschutz
Der Wärmeschutz der Bauteile wird so dimensioniert, dass das Gebäude über das vorhandene Niedertemperaturnetz(50/25°C ) beheizt werden kann.
In Abstimmung mit der TGA- Planung kann eine weitere Optimierung des baulichen Wärmeschutzes erfolgen, dies würde beispielsweise den Einbau von Passivhauskomponenten in Teilbereichen der Fassade ermöglichen.

Sommerlicher Wärmeschutz
Um den sommerlichen Wärmeschutz zu gewährleisten ist das Gebäude als Massivbau geplant. Da die Decken in den Laboren für Nachinstallationen ohnehin nur dort abgehängt werden, wo dies aus akustischen Zwängen erforderlich ist, stellen diese Bauteile eine sehr gute Speichermasse dar. Der außenliegende Sonnenschutz vermeidet zusätzlich zu starke Sonneneinstrahlung und damit Wärmebelastung.

Gebäude Be-und Entlüftung
Es kommt ein intelligentes Be- und Entlüftungssystem mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz. Es gewährleistet das Zusammenspiel zwischen den Digistorien und der Standardentlüftung. Bei Einsatz der Digistorien fährt die Grundentlüftung automatisch herunter, dadurch wird vermieden, dass temperierte Abluft direkt ins Freie gelangt und nicht über den Wärmtauscher geleitet wird. Zusätzlich ist der Einsatz einer adiabaten Kühlung vorgesehen. Dieses energieefziente System kühlt die Fortluft im Sommer und stellt somit sicher, dass im Wärmetauscher eine Abkühlung der Zuluft erfolgt. Die dadurch gewonnene Kühlenergie beträgt 40-60%.

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